Wir begleiten Coaches und Trainer*innen sicher in die Sichtbarkeit.

In diesem Intensiv-Workshop zeigen wir dir alles, was du für deinen perfekten Auftritt vor der Kamera benötigst.  Ob kurze Videos für Social Media Kanäle, ein eigener YouTube-Kanal oder ein Video-Podcast - du lernst, wie du deine Ausstrahlung charismatisch präsentieren kannst.

 

Du bist hier richtig, wenn du wirklich vor die Kamera möchtest. Vielleicht hast du schon einige Kurse in Richtung Sichtbarkeit gemacht und bist immer noch nicht online. In unserem Kamera-Intensiv-Workshop lernst du mit Sicherheit und spielerischer Leichtigkeit deinen Content vor der Kamera zu teilen, ohne gekünstelt oder aufgesetzt zu wirken. Wir sorgen für eine starke Basis indem dein autonomes Nervensystem ein Update bekommt, das es dir ermöglicht dich frei und echt zu zeigen.

 

Elke Weiss

Ich möchte meine Erfahrung aus über 30 Jahren Fernsehjournalismus beim ORF mit euch teilen. Als Redakteurin habe ich hunderte Menschen vor die Kamera gebracht, sie interviewt und ihnen gezeigt, wie sie sich trotz ihrer Ängste und ihres Lampenfiebers überzeugend bewegen können.
Und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es ist, wenn man sich selber erstmals öffentlich zeigt.

 

Barbara M. Oechsler

Als leidenschaftliche Workerin, beschäftige ich mich seit einigen Jahren mit dem autonomen Nervensystem. Je nachdem wie dein Nervensystem in den ersten Lebensjahren gefördert wurde und sich ausbilden konnte, muss es heute häufig mit einem völlig veralteten Betriebssystem zurecht kommen. Ich teile mit euch meine Expertise rund um das Thema „Update für dein Nervensystem“. Mit einfachen Übungen bringen wir unser internes Sicherheitssystem auf den neuesten Stand, und damit gelingt auch der entspannte Auftritt vor der Kamera. Details zum autonomen Nervensystem findest du weiter unten.

 

Kosten

5 Tage Seminar: 1.650,- Euro, inklusive Flughafensammel-Transfer
Essen: 290,- Euro, bar vor Ort
Übernachtung: 450,-/ im Doppelzimmer/Woche, 550,- im Einzelzimmer/Woche
inkl. Wäschepakete, Endreinigung, Strom, Wasser

 

Unterkunft

Mar i Cel, Palma de Mallorca

Das Seminarhaus Mar i Cel befindet sich in einem kleinen Feriengebiet mitten im Naturschutgebiet Mondragó, im Süden Mallorcas. Bis zur Steilküste sind es nur 200 Meter und bis zur Badebucht S´Amarador nur 1,5 km. 4 Schlafzimmer, beheizter Infinity Salzwasser-Pool, Infrarotsauna, 3 Terrassen (2 mit Meerblick), Klimaanlage.

 

An- und Abreise

Anreise: Samstag, 5. Oktober 2024 ab 17 Uhr

Der Flughafen Palma de Mallorca ist ca. 50 Minuten vom Seminarhaus entfernt.

Für einen Flughafentransfer ist gesorgt. Bitte teile uns deine genaue Ankunftszeit mit.

 

Das Seminar beginnt am Samstag nach dem gemeinsamen Abendessen mit einer Abendsession und endet am darauffolgenden Freitag zur Mittagszeit.

 

Abreise: Freitag, 11. Oktober 2024 nach dem Frühstück

 

Mar i Cel

07690 Santanyí

Illes Balears - Mallorca

 

Tagesablauf

7:30 Uhr Morning-Walk am Strand
anschließend Frühstück
10 Uhr - Vormittagsession
13 Uhr - 15:30 Uhr Mittagessen / Pause

15:30 Uhr bis 18 Uhr Nachmittagsession
19 Uhr Abendessen



Warum ist die Regulation des autonomen Nervensystems so hilfreich für das Projekt sicher in die Sichtbarkeit?

Warum setzen wir uns nicht einfach vor die Kamera und reden drauf los? Was hat es eigentlich mit den Schweißausbrüchen auf sich, und warum bekomme ich keinen klaren Gedanken mehr gefasst, wenn ich mich auf diese Art und Weise exponiere, also im schönsten Wortsinne zur Schau stelle.
Das autonome Nervensystem scannt 24/7 völlig an unserem Bewusstsein vorbei die Umgebung nach Sicherheit ab. Es macht seinen Job zu 100 %. Dabei ist es unerheblich, ob real eine Gefahr besteht. Die Auslöser können Trigger aus frühester Kindheit sein. Ist das autonome Nervensystem erstmal in Alarmbereitschaft, müssen wir uns wieder regulieren, entweder selbst oder mit anderen (Co-Regulation).
Wir kommen auf die Welt und sind zunächst einmal nicht fähig, uns selbst zu regulieren. Dafür brauchen wir andere Menschen. Im besten Falle haben uns unsere Bezugspersonen in den ersten Lebensjahren reguliert. D.h. jedes Mal, wenn unser System übererregt war, hat unsere Bezugsperson besänftigend auf uns eingeredet, uns gewiegt, uns etwas vorgesungen oder ähnliches. Damit konnten wir unsere innere Ladung los werden und uns wieder beruhigen.
Wenn wir diese Energie der Übererregung nicht losgeworden sind, also nicht aus unserem Körper herausgebracht haben, ist sie steckengeblieben und springt heute noch an, wenn wir ähnliches erleben.

Ein Beispiel: Wir stehen vor der Klasse um ein Gedicht aufzusagen, unsere Mitschüler lachen uns aus, weil wir einen Fehler machen. Wir schämen uns. Zuhause ist niemand, der Zeit und die Muse hat, sich mit uns hinzusetzen, uns zuzuhören und uns dabei zu unterstützen die Energie der Scham und Peinlichkeit wieder in unserem System aufzulösen. Kein tröstendes Wort, kein befreiendes Lachen, kein bestärkendes Schulterklopfen. Niemand der uns sagt: „Du bist gut, so wie du bist.“
Wir schließen die Energie ein. Von nun an wird jede Situation, die artähnlich, wie die vor der Schulklasse ist, zu einem Trigger für die Reaktion unseres autonomen Nervensystems. Es signalisiert Gefahr, wir können nicht mehr klar denken und Scham und Schuld bricht über uns herein. An diesem einfachen Beispiel erkennen wir, dass die Ursprungssituation keine große Sache sein muss, zumindest aus heutiger Sicht nicht mehr. Und trotzdem ist sie vollkommen ausreichend, um uns aus der Gegenwart in eine vergangene Situation zu katapultieren über die wir keine Macht haben, da uns das Bewusstsein darüber fehlt.

Wie also kommen wir aus diesem Teufelskreis heraus?
Unser autonomes Nervensystem braucht ein Update. Wir müssen lernen, dass die Situation aus der Vergangenheit heute kein Grund mehr ist, sich in Gefahr zu wägen. Früher ist unser Bedürfnis nach Zughörigkeit bedrohlich verletzt worden. Nicht nur vor der eigenen Klasse, sondern — um in diesem Beispiel zu bleiben — auch zu Hause, wo niemand war, der uns die Sicherheit unserer Familie, unserer Sippe vermittelt hätte: eine lebensbedrohliche Erfahrung in diesem Alter. Heute, als erwachsener Mensch, realistisch betrachtet, ist das keine große Sache mehr. Da lacht vielleicht einer im Publikum, weil ich mich verhaspelt habe. Ich werde es überleben und der andere soll sich doch selbst erstmal hier auf die Bühne stellen. So oder so ähnlich sieht eine gesunde, stabile Reaktion aus. Nur halt nicht, wenn wir nicht mehr als Erwachsene reagieren können, weil unser Kind-Anteil, die Reaktion bestimmt. Und wir haben keine Möglichkeit, an unserem autonomen Nervensystem vorbei zu agieren. Was es braucht ist ein Update für unsere Nervensystem!

 

Komm mit uns sicher in die Sichtbarkeit.


Was die Teilnehmer*innen zu den Veranstaltungen sagen